Grußworte

Als Präsident des Festkomitees Gelsenkirchener Karneval, der Dachorganisation der Gelsenkirchener Karnevalsgesellschaften, ist es mir eine große Freude, der Karnevalsgesellschaft Piccolo gratulieren zu dürfen.

Zwar feiert die Gesellschaft in dieser Session kein Jubiläum, aber dennoch sind Glückwünsche durchaus angebracht. In den letzten Jahren nämlich haben sich die Piccolos aufgemacht, alten Glanz wieder zu erlangen. Das freut alle Gelsenkirchener Karnevalisten sehr und wir unterstützen die Anstrengungen der Aktiven um ihren Vorsitzenden Klaus Heinze sehr gerne.

Als Beispiel dafür, dass die KG Piccolo für den hiesigen Bereich auch ungewöhnliche Wege geht, mag nur die Schaffung des Traditionscorps gelten, dessen Auftritte mit zu den Höhepunkten eines jeden närrischen Programms gehören.

Das Festkomitee wünscht der KG Piccolo auch weiterhin viel Erfolg in ihrem Bestreben, ihren Gästen unbeschwerte Stunden zu bescheren.

Gerd Schwenzfeier, Präsident des Festkomitees Gelsenkirchener Karneval


Meinen herzlichen Gruß allen Freundinnen und Freunde der KG Piccolo 1951 e.V.

Die Landkarte unseres karnevalistischen Brauchtums im Ruhrgebiet ist wie ein Narrengewand: bunt und schillernd.

Eines jedoch ist gemeinsam: Es sorgt für Heiterkeit und Frohsinn, damit das Leben besser zu ertragen ist. Trübsal blasen hilft nämlich nur wenig. Ganz im Gegenteil: Trotz aller Probleme und Sorgen sollten wir uns alle immer wieder mal fröhliche Stunden gönnen.

So wie es die KG Piccolo seit ihrer Gründung im Jahre 1951 tut. Der Karneval soll den Menschen viel Freude bringen - Freude, die auch in ernsten Zeiten nötig ist. Und wir Karnevalisten sind ja bekanntlich Optimisten, die aus langer Tradition voller Zuversicht in die Zukunft blicken.

Alle Mitstreiter der KG Piccolo - da bin ich mir ganz sicher - haben auch im Vorfeld dieser Session wieder mit viel Einsatz, Elan und mit großem Engagement alles daran gesetzt, dass Sie alle bei sicherlich wunderbaren Veranstaltungen und Sitzungen viele schöne Stunden verleben können.

Deshalb möchte ich es nicht versäumen, den Verantwortlichen in der Gesellschaft und den vielen Aktiven für ihren Einsatz und vor allen Dingen für ihr großartiges ehrenamtliches soziales Engagement Dank zu sagen.

In der Session ziehen die Karnevalsfreunde mit ihren Narrenkostümen fröhlich von Altenheim zu Altenheim, von Kindergarten zu Kindergarten und von Krankenhaus zu Krankenhaus, um hilfsbedürftigen Menschen Freude zu bringen und den Alltag zumindest für Stunden vergessen zu lassen. Und das ist heute leider längst nicht mehr selbstverständlich.

Im Namen des gesamten BRK - Präsidiums wünsche ich der KG Piccolo viel Zuspruch, Kraft und Ausdauer für die Zukunft.

Peter Niemann, Präsident des Bund Ruhr Karneval e.V.


Karneval, Fastnacht, Fasching, Fasnet sind vier Begriffe, unter denen in Deutschland die Menschen in verschiedenster Ausformung ein uraltes Volksfest feiern.

Dabei darf man feststellen, dass es in diesem Bereich eine Vielfalt an Elementen gibt, die sich zum gemeinsamen Werk zusammenfügen.

Zunächst einmal die Bewahrung unseres Brauchtums, wie wir es über Generationen überliefert bekommen haben. Eine Festform, deren Grundlagen es wert sind, auch in der modernen Zeit als Teil der Kultur unseres Volkes gesehen zu werden.

Gerade die Karnevalisten und Fastnachter haben in ihrer Arbeit eine hohe soziale Verantwortung. Dies gilt nicht nur für die Besuche von Prinzessinnen, Prinzen und Dreigestirnen in Kindergärten, Krankenhäusern und Altersheimen. Dies bedeutet auch Veranstaltungen mit karitativem Hintergrund und einem hohen Spendenaufkommen für die Allgemeinheit.

Karneval, Fastnacht, Fasching, Fasnet sind ein Teil der Ablenkung vom Alltag. Trotzdem kann dies nur in der eigentlichen Zeit des Brauchfestes gelten. Ablenkung, Freude, Humor, neue Lebenskraft, all dies ergießt sich über all die, die daran teilnehmen.

Waren früher unsere tänzerischen Elemente ein Teil jeder guten Prunksitzung, hat sich heute der karnevalistische Tanz zu einer Sportart entwickelt, die auch in höchsten Fachgremien Anerkennung gefunden hat. Karnevalistischer Tanzsport ist ein Teil der deutschen Sportfamilie geworden und führt deshalb zu einer hochkarätigen Jugendarbeit unserer Vereine. Dass dies gleichzeitig eine hohe Verpflichtung im Migrationsbereich darstellt, versteht sich von alleine.

Über den Tanz hinaus ist die Arbeit mit der Jugend für uns alle Verpflichtung. Wir wollen und müssen unser Kulturgut an die nachfolgenden Generationen weitergeben. Wir geht das besser, als mit der Einbindung der Kinder schon heute in unser Volksfest. Ob dies, wie bei der Großen Allgemeinen, durch die Kindertanzgruppe oder die Tills geschieht, ist völlig egal. Je früher wir unseren Nachwuchs teilnehmen lassen, desto besser ist es.

Sie sehen also, dass Karneval, Fastnacht, Fasching, Fasnet eine lohnenswerte Aufgabe für alle ist, die sich in diesem Metier engagieren. Engagement ist es aber auch, wenn man sich den Vereinen als Zuschauer, Sponsor, Helfer oder Begleiter zuwendet.

Deshalb bin ich allen dankbar, die diese Zeilen lesen, weil sie ein Teil der großen Familie sind.

Volker Wagner, Präsident des Bundes Deutscher Karneval e.V. &
Präsident der Närrischen Europäischen Gemeinschaft


Der Hoppediz ist erwacht und mit ihm die Karnevalssession 2008/ 2009.

So wie Frühling, Sommer, Herbst und Winter bewirkt auch die fünfte Jahreszeit einen besonderen Wetterumschwung: Egal ob es regnet, stürmt oder schneit, in den Herzen des jecken Volkes scheint nun bis Aschermittwoch die Sonne. Obwohl es auch feucht-fröhlich zugeht und kein Auge trocken bleibt, lassen die Närrinnen und Narren doch Niemanden im Regen stehen.

Im Karneval rücken wir alle zusammen und schunkeln uns warm, weil Nichts auf der Welt so ansteckend ist, wie Lachen und gute Laune.

Für das alljährliche Stimmungs-Hoch danke ich allen ehrenamtlich Aktiven. Sie haben nicht nur eine Menge Vorbereitungsarbeit geleistet, sondern packen auch in der Session noch kräftig mit an. Die Karnevalsgesellschaft Piccolo 1951 e.V. trägt damit - im positiven Sinne - zur Klima-Veränderung bei!

In diesem Sinne ein kräftiges "Gelsenkirchen Helau!"

Frank Baranowski, Oberbürgermeister